Häufig gestellte Fragen
Hier finden Sie einige häufig gestellte Fragen zu unserem Unternehmen.
Sie können unser Serviceteam per E-Mail an info@radiologie-netzwerk-nrw.de, telefonisch unter
Sie erhalten nach der Untersuchung einen Zugang zu unserem Multiportal, auf dem ihre Bilder und Befunde für 60 Tage gespeichert werden. Innerhalb dieses Zeitraums können Sie dort ihre Daten herunterladen und dauerhaft speichern.
Zusätzlich speichern wir gerne ihren Befund in ihrer persönlichen elektronischen Patientenakte (ePA) oder senden Ihnen auf Wunsch den Befund verschlüsselt als E-Mail zu.
Selbstverständlich können Sie auch persönlich in unserer Praxis vorbeikommen, um ihren Befund ausgedruckt zu erhalten.
Die elektronische Patientenakte (ePA) ist ein zentrales digitales System, das seit dem 29. April 2025 bundesweit in Deutschland verfügbar ist. Sie wurde eingeführt, um die medizinische Versorgung zu verbessern, den Austausch von Gesundheitsdaten zu erleichtern und Patientinnen und Patienten mehr Kontrolle über ihre Gesundheitsinformationen zu geben
Die ePA ist eine digitale Akte, in der wichtige medizinische Informationen gespeichert werden, z. B.:
- Arztbriefe und Befunde
- Medikationspläne
- Röntgenbilder und Laborwerte
- Impfungen, Allergien, Diagnosen
Alle gesetzlich Versicherten erhalten automatisch eine ePA – es sei denn, sie widersprechen aktiv („Opt-out“-Modell). Die Nutzung ist freiwillig, aber die Krankenkassen stellen die Akte automatisch bereit, wenn kein Widerspruch erfolgt.
Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist ein Verfahren, das mit Magnetfeldern und Radiowellen Schnittbilder Ihres Körpers erzeugt. Es ist eine spezielle Form der Schichtuntersuchung, die in Gegensatz zur Computertomographie keine Röntgenstrahlen einsetzt. Besonders gut im Bild darstellbar sind dabei Weichteilgewebe, wie Gehirn, Muskulatur und innere Organe, und Gefäße.
Ein MR-Scanner besteht aus einem ringförmigen Magnettunnel, einem Radiosender und -empfänger, der um die untersuchte Körperregion gelegt wird, und einem Lagerungstisch, auf dem der Patient durch den Magnettunnel gefahren wird. Die Steuerung der Untersuchung erfolgt an einem Bedienplatz außerhalb des MRT-Raums. Die gewonnenen Schnittbilder werden am Monitor dargestellt und können auf Filme ähnlich wie bei CT- oder Röntgenaufnahmen belichtet werden.
Da bei diesem Verfahren Magnetfelder und Radiowellen angewandt werden, müssen Sie als Patienten alle metallischen Gegenstände wie Schlüssel oder magnetempfindliche Dinge wie Kreditkarten oder Hörgeräte ablegen.
Die Computertomographie (CT) ist eine spezielle Form der Röntgenuntersuchung, bei der der zu untersuchende Körperabschnitt „Schicht für Schicht“ dargestellt wird.
Durch die sogenannte Fensterung lassen sich unterschiedliche Gewebearten (z.B. Lunge, Knochen, Weichteile) besonders detailreich darstellen. Mit mathematischen Verfahren können beliebige Schnitte und dreidimensionale Bilder berechnet werden. Ein besonderer Vorteil der CT sind die kurzen Untersuchungszeiten auch bei großen Untersuchungsbereichen.
Ein CT-Scanner besteht aus einem kurzen Ringtunnel (Gantry), in dem ein System aus Röntgengenerator und Detektoren um Ihren Körper rotiert und dabei Querschnittaufnahmen erstellt. Die Steuerung der Untersuchung erfolgt an einem Bedienplatz außerhalb des CT-Raums. Die gesammelten Informationen werden in einem Computer in einzelne Schnittbilder umgerechnet und können am Monitor dargestellt und auf Filme ähnlich wie bei Röntgenaufnahmen belichtet werden.
Während der Aufnahmen liegen Sie auf einem Lagerungstisch, der durch die Gantry-Öffnung gefahren wird. Eventuell wird Ihnen ein Kontrastmittel gegeben, das bestimmte Strukturen Ihres Körpers deutlicher sichtbar macht. Die eigentliche Messzeit beträgt jeweils nur einige Sekunden.
Vor einigen Untersuchungen mittels MRT oder CT, z.B. Untersuchungen des Gehirns, der Halsweichteile, der Gefäße sowie des Brust- und Bauchraums wird Ihnen u.U. ein Kontrastmittel verabreicht. Diese Maßnahme trägt zur Verbesserung der Untersuchungsergebnisse bei; der Arzt kann die Bilder leichter und besser beurteilen. Die meisten Menschen vertragen das Kontrastmittel problemlos und spüren lediglich ein schnell vorübergehendes Wärmegefühl.
Falls bei einer MRT-Untersuchung Kontrastmittel gegeben wird, ist auf eine gute Nierenfunktion zu achten. Dies wird im ärztlichen Gespräch geklärt. Im Zweifel führen wir einen Schnelltest der Nierenfunktion vorab durch.
Da das Kontrastmittel, das bei CT-Untersuchungen gegeben wird, Jod enthält, das bei einigen Menschen allergische Reaktionen hervorruft, sprechen Sie bitte vorher mit Ihrem Arzt über eventuell bestehende Allergien.
Die moderne Radiologie arbeitet mit Geräten, die in der Anschaffung und in der Wartung sehr teuer sind. Und bei einem radprax Ganzkörper Check-up wird Ihr ganzer Körper mit der Magnetresonanztomographie (MRT) untersucht. Dies ist sehr zeitaufwändig. Dafür erlaubt es die MRT, nahezu alle Organsysteme in sehr hoher Genauigkeit zu untersuchen.
Und manche Veränderungen stellt man „von außen“ oder mit einer Ultraschall-Untersuchung erst zu einem späteren Zeitpunkt fest, während man mit moderner MRT krankhafte Veränderungen schon sehr frühzeitig darstellen kann.
Bei unseren Ganzkörper Check-ups wird i.d.R. keine Röntgenstrahlung eingesetzt. Wir arbeiten mit der Magnetresonanztomographie (MRT), bei der durch den Einsatz von Magnetfeldern und Radiowellen hochaufgelöste Bilder erzeugt werden. Nur bei einer entsprechenden individuellen medizinischen Indikation werden zur Abklärung eines Befundes ergänzend weitere Verfahren eingesetzt, die dann auch Röntgenstrahlen erhalten können.
Vorsorgeuntersuchungen schaffen Klarheit über den aktuellen Gesundheitszustand. Die meisten unserer Kunden, die zur reinen Vorsorge kommen und sich gesund fühlen, werden erfreulicherweise mit der Erkenntnis nach Hause geschickt, dass bei Ihnen gesundheitlich alles im „grünen“ Bereich ist.
Sehr selten stellen wir eine krankhafte Veränderung fest. Gerade dann können gezielte Maßnahmen den Ausbruch einer Krankheit oftmals verhindern.