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Osteodensitometrie

Knochendichtemessung


Bei einer Knochendichtemessung wird der Kalziumgehalt der Knochen bestimmt. Die Osteodensitometrie ist ein etabliertes Verfahren zur Diagnostik bzw. Kontrolle einer Osteoporose und anderen Stoffwechselstörungen des Knochens, bei denen das Risiko einer Fraktur erhöht sein kann.

Häufig sind Patienten mit niedrigem Vitamin-D- oder Östrogenspiegel betroffen, was vor allem bei Frauen nach der Menopause zu beobachten ist. Aber auch Erkrankungen, welche in den Hormonhaushalt eingreifen wie zum Beispiel eine Schilddrüsenüberfunktion, Cushingsyndrom oder Erkrankungen, die eine regelmäßige Gabe von Glukokortikoiden erfordern, können zu einem verminderten Gehalt von Kalzium im Knochen führen.

Dadurch werden die Knochen „weich“ und können spontan brechen. Wenn Sie bereits einen Knochenbruch ohne angemessenes Trauma erlitten haben (z.B. Fraktur eines Wirbelkörpers), sollten Sie Ihre Knochendichte bestimmen lassen. Im Rahmen der Früherkennung und auch als Verlaufskontrolle wird die Osteodensitometrie angewendet.


Über das Verfahren

  • In unserer Praxis wenden wir ein CT-gestütztes Verfahren an: die quantitative Computertomographie (QCT). Genutzt wird die unterschiedlich starke Absorption der Röntgenstrahlen durch verschiedene Gewebe. Auf diese Weise lässt sich die Dichte der einzelnen Knochenanteile (Wand und inneres Geflecht) getrennt berechnen und es gibt keine Verfälschung durch verkalkte Nachbarstrukturen (z.B. verkalkte Bauchschlagader). Hierdurch erreichen wir ein genaueres Ergebnis als mit der herkömmlichen Röntgenmethode.

Auswertung

  • Neben der absoluten Knochendichte errechnet der Computertomograph zwei Werte, mittels derer sich die Ergebnisse aus verschiedenen Messverfahren vergleichbar machen lassen. Der T-Wert gibt die Abweichung der Knochendichte von der eines gesunden 30jährigen an, bei Werten von -1 bis -2,5 spricht man von einer Osteopenie, ab >-2,5 von Osteoporose. Da mit steigendem Alter der Kalkgehalt der Knochen physiologischer weise abnimmt, würde ab einem gewissen Alter die Hälfte der Patienten eine Osteoporose diagnostiziert bekommen.
  • Um diese Verfälschung zu vermeiden, wird der Z-Wert berechnet, der die Knochendichte mit einer Vergleichspopulation gleichen Alters und Geschlechts vergleicht. Z-Werte > -1 werden als normal gewertet. Anhand dieser beiden Werte kann der überweisende Arzt entscheiden, ob eine Therapie der Osteoporose sinnvoll erscheint.

Was kostet die Untersuchung?

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Untersuchung nicht.